Wie bei Pablo Picasso hat sich auch die Natur einen grünen Hut aufgesetzt und erwacht langsam aus dem Winterschlaf. Die Mistel zeigt ihre hellen Früchte, die frostharten Schneeglöckchen haben sich auch durchgekämpft und der Efeu – das vergisst man ja gern – ist sowieso immer grün. Wir sehen: Die Farben sind zurück in der Natur! Auch die Hasel, die ihre männlichen Kätzchen bereits im Herbst angelegt hat, blüht schon, was Allergiker:innen vielleicht nicht so toll finden, den Tieren aber einen Gusto macht auf die Früchte des Baumes, die aber noch auf sich warten lassen. Immer grün ist hingegen die Tanne, farblich zwar für Laien kaum zu unterscheiden von der Fichte, der häufigsten Baumart in Österreich, aber da hilft ein Spruch, den man so schnell nicht vergisst: Die Fichte sticht, die Tanne nicht. Und damit sind wir auch schon bei der Weiß-Tanne – hier links unten zu sehen –, die eben nicht pikst, dafür mit ihren tiefen Wurzeln im Wald der Zukunft eine große Rolle spielen wird.